Indica-Sorten sind vor allem für ihre tief entspannende und beruhigende Wirkung auf den Körper bekannt. Konsumenten beschreiben das Gefühl oft als einen „Body High“, der schwere Glieder und eine allgemeine Gelassenheit hervorruft. Aufgrund dieser sedierenden Eigenschaften wird Indica typischerweise abends oder zur Linderung von Stress und Schlafproblemen eingesetzt. Rein äußerlich wachsen Indica-Pflanzen eher kurz und buschig mit breiten, dunkelgrünen Blättern. Medizinisch werden sie daher häufig zur Behandlung von chronischen Schmerzen, Muskelkrämpfen und Schlaflosigkeit geschätzt.


Im Gegensatz dazu erzeugen Sativa-Sorten eine anregende und euphorisierende Wirkung, die sich hauptsächlich auf den Geist auswirkt. Dieses zerebrale „Head High“ kann die Kreativität, den Fokus und die Geselligkeit fördern. Sativas sind daher die bevorzugte Wahl für den Konsum während des Tages oder bei sozialen und kreativen Aktivitäten. Die Pflanzen selbst wachsen hoch und schlank mit schmalen, hellgrünen Blättern, was ihre Herkunft aus äquatorialen Regionen widerspiegelt. Sie werden oft verwendet, um die Stimmung zu heben, die Motivation zu steigern und Symptome von Depressionen zu bekämpfen.


Hybride sind Kreuzungen aus Indica- und Sativa-Pflanzen, die gezüchtet werden, um spezifische Eigenschaften beider Elternteile zu kombinieren. Ihr Wirkungsspektrum ist außerordentlich breit und kann von Indica-dominant über ausgewogen bis hin zu Sativa-dominant reichen. Dadurch bieten sie ein maßgeschneidertes Erlebnis, das je nach Züchtung entweder beruhigend, anregend oder beides sein kann. Auch im Wachstum können Hybride eine Mischung der Merkmale beider Linien aufweisen, was sie für Züchter sehr vielseitig macht. Letztendlich stellen sie die größte und vielfältigste Kategorie auf dem Markt dar, um den individuellen Bedürfnissen der Konsumenten gerecht zu werden.

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